“Weniger Geld, ist das so schlimm?” (Die flow)

Interessanter Artikel in der flow – Nummer 12 – (www.flog-magazin.de) zum Thema “Weniger Geld”. Der Artikel ermutigt, zeigt auf dass Kreativität immer dann entsteht, wenn die Möglichkeiten weniger werden. Da ich seit Februar aufgrund meiner Elternzeit und des Bezuges von Elterngeld (60% des vorigen Netto-Einkommens) selbst mit weniger Geld auskommen muss/darf/kann, passte der Artikel gut zu meinen Erfahrungen. Weniger Geld muss nicht immer ein Grund zum Verzweifeln sein.

Manchmal ist die vermeintliche Not auch eine Chance: Komme ich auch mit einem Handyvertrag aus, der “nur” 15 Euro im Monat kostet, und nicht 40 Euro? Schaffe ich es auch noch zwei Jahre mit dem jetzigen iphone? Sinkt dann meine Lebensqualität? Ich glaube nicht. Gerade erfahre ich wieder, dass ich es eher als Abenteuer empfinde, mit weniger auskommen zu müssen. Für alle, die das Thema auch interessiert, sei der Artikel und auch der Rest des Magazins empfohlen.

Wie ist euer Zugang zu dem Thema Geld? Schreibt hier einer über ein Luxusproblem? Arrogant von einem, der wahrlich nicht in finanzieller Armut leben muss?

7 thoughts on ““Weniger Geld, ist das so schlimm?” (Die flow)

  1. in100tagen

    Ich stimme Dir zu, weniger Geld macht kreativ. Es regt zum Maximalprinzip an, aus weniger so viel (Spaß, Genuss, Freude, wertvolle Zeit,…) wie möglich zu gewinnen.
    Liebe Grüße!

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  2. ganzichselbst

    Och, ich hätte schon wieder gern ein bisschen mehr, aber abgesehen davon liebe ich mein nach 2008 selbst und bewusst erschaffenes Leben und wollte es noch keine Minute lang mit meinem alten Beamtenleben tauschen.

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  3. saramago

    geld ist unter anderem etwas dingliches, oder immateriell ein synonym für (lebens-)zeit. gleichzeitig aber auch eine verschwommene oder wertschwankende glaubenssache.womit die aussage “besitz von geld = sicherheit” zum trugschluss wird.
    bin seit 2013 mit zelt und rucksack auf reisen und auf interessante lebensweisen gestoßen, die mit wenig oder gar keinem geld auskommen. oder wie in kommunen-gemeinschaften einen anderen bezug dazu entwickelt haben. ich bin dankbar für die gewissheit und erfahrung, dass ein gutes leben auch ohne eigenes geld möglich ist.

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    1. Marco Mattheis

      Das klingt nach einem sehr spannenden Leben, das du führst. Da fühle ich mich besonders geehrt durch deinen Besuch auf meinem blog, da du vermutlich nicht viel Zeit im Internet verbringen wirst.

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  4. Gen

    Ich habe meinen Job gekündigt und lebe jetzt bis Anfang Januar von Ersparnissen. Ich überlege nun bei jeder Anschaffung noch mehr, ob ich sie jetzt wirklich brauche, aber schwer fällt mir das Leben von weniger als dem deutschen Existenzminimum nicht. Müsste ich jemals Hartz4 beantragen, wäre wohl die gesellschaftliche Stigmatisierung und die erniedrigenden Maßnahmen des Jobcenters schlimmer für mich als der Auszahlbetrag.

    Manchmal denke ich zwar schon daran, dass es schön wäre mein vorheriges monatliches Einkommen wieder zu haben, aber dann holt mich der Gedanke daran, wie ich mich bei meinem Job nur noch gequält habe und schon am Vortrag schlecht gelaunt war, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück 🙂

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  5. Katja

    Mit weniger Geld denkt man vermutlich doch ein paar Mal mehr drüber nach, was man tatsächlich braucht oder nicht. Letztendlich leben viel zu viele im Überfluss.

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