Tag Archives: smartphone

Wie du mit zwei Begriffen deine Aufgabenflut in den Griff bekommen kannst

Seit einigen Tagen gehen mir zwei Worte nicht aus dem Kopf. Es sind zwei Worte, die in der Lage sind die Welt der Erwartungen und Aufgaben, die auf einen gerichtet sind, zu ordnen. Man kann mit diesen beiden Begriffen Klarheit schaffen, egal ob es darum geht E-Mails zu beantworten, auf Whattsapp Nachrichten zu reagieren oder sich zu überlegen, was man als nächstes tun soll. Besonders geeignet sind sie aber für Phasen im Leben, in dem man glaubt vor lauter Aufgaben nichts mehr zu schaffen. Continue reading

digitale Diät: Warum es gut ist, sich nicht mehr ablenken zu lassen

Wie um mein Bauchgefühl zu bestätigen: Die aktuelle Ausgabe der flow (Heft Nr. 17) beschäftigt sich mit einem langen Artikel, um all die kleinen Ablenkungen der digitalen Welt: Mails, Anrufe, SMS, TV und natürliches alle kleinen Ablenkungen rund um das smartphone.

Der Artikel hat mein Bauchgefühl von gestern Abend mit guten Argumenten ausgemalt. Viele aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass es uns nicht gut tut, wenn wir uns zu häufig am Tag ablenken lassen und zeigt auf, warum wir uns von Natur aus nur schwierig gegen Ablenkungen wehren können. Continue reading

Wozu brauche ich eigentlich eine Flatrate?

Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit komme ich an Werbetafeln vorbei, die mich fragen, wie viel ich für meine Allnetflatrate bezahle. Ich finde diese Flatrates wirklich verführerisch. Sich keine Gedanken machen zu müssen, wenn man telefoniert, finde ich angenehm.

In den letzten Wochen habe ich dann einmal nachgeschaut wie viel ich denn tatsächlich telefoniere und es stellt sich heraus: Continue reading

Fallhöhe reduzieren – 1 Monat später

Vor einem Monat (26.Okt.2015) habe ich damit begonnen, „die eigene Fallhöhe zu reduzieren“ (Artikel). Dabei geht es mir darum mich von möglichst viel Dingen unabhängig zu machen, von denen ich bisher dachte, ich könnte gar nicht ohne sie auskommen. Und so sieht es aus nach einem Monat:

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Stille Tage in Witten (2)

Tag 43 von 100 ohne Zucker im Kaffee. Dabei geht es weder um Zucker, noch um Kaffee. Es geht um Gewohnheiten. Aber das Experiment im Kleinen zeigt mir, dass es geht. Ich bin fähig Gewohnheiten langfristig zu ändern. Keinen Zucker in den Kaffee zu tun, erfordert keine Anstrengung mehr. Ich denke überhaupt nicht mehr darüber nach. Lassen sich auch andere Gewohnheiten so ändern? Einfach nur indem ich sie durch bessere Gewohnheiten ersetze und mich auf den Weg mache 100 Tage durchzuhalten?

Monotasking – Multitasking

Es ist ruhiger geworden. Die iphone app, die alle meine Aktivitäten zählt, habe ich längst wieder gelöscht. Sie alleine verbrauchte 82% meiner Akku Energie. Was für ein Wahnsinn. Geholfen hat es dennoch. Das iphone bleibt jetzt viel häufiger in der Tasche. Es ist nicht mehr so wichtig. Die Alarmstufe ist gesenkt worden. Von absolut notwendig auf sehr nützlich.

Monotasking breitet sich aus. Beim Sport konzentriere ich mich auf die Übungen, beim Autofahren fahre ich Auto, beim Spazierengehen gehe ich spazieren. Ich beende auch Tätigkeiten, sobald ich merke, dass ich mich nicht mehr darauf konzentriere oder hole meine Gedanken bewusst zurück. Die Erlebnisse werden intensiver. Alles hält länger. Ein Hörbuch hält länger, ein Text hält länger. Eine Dokumentation schaue ich mir bisweilen über mehrere Tage an. Danach weiß ich sogar noch Einzelheiten daraus.

Wie geht es dir? Gut, Danke, und dir? Auch.

Dinge dauern jetzt länger. Antwort auf eine E-Mail ein paar Tage statt Stunden. Dafür ist es eine echte Antwort und nicht nur ein Reflex. Das Nachdenken über erlebte Ereignisse (E-Mail, Text, Telefonat, Film, Begegnung mit einem Menschen) führt zu einer tieferen Auseinandersetzung und zu anderen Antworten. Zu solchen, die mich selbst weiterbringen.

Marco Mattheis, 21.Oktober 2015

Stille Tage in Witten (1)

Seit neun Tagen beobachte ich meine smartphone Nutzung. In Dauer und Häufigkeit. Dank einer app (Moment) kann man das sehr genau messen. Die Ergebnisse haben mich erschrocken. Vor allem, weil ich mein smartphone jetzt in der Beobachtungsphase schon viel seltener nutze. Ich achte viel bewusster darauf, ob es wirklich nötig ist, mal eben auf die Uhr zu gucken oder mal kurz nach neuen Nachrichten zu schauen. Continue reading

Mein Weg aus dem Multitasking

Heute endet der Tag 20 ohne extra Zucker. Eine kleine Gewohnheitsänderung im Vergleich zu meiner Absicht das Multitasking in meinem Leben auf das Nötigste zu reduzieren. In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit dem Thema Multitasking und Gewohnheiten auseinandergesetzt, viel gelesen, viel gehört dazu. Continue reading