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EME005: Über Häuser und Armut

In der heutigen Episode spreche ich unter anderem über:

Danke für das tolle Feedback, ich nehme den Inhalt des Feedbacks als Aufhänger für meine heutige Folge / Podcast Qualität / Podcast Kosten / amazon Patent aus 2014: Vorausschauender Versand / Keller / Vorräte / Werkzeug / Haushaltsgeräte / Garten / Renovieren / Wäschekeller / Kleidung / Grill / Terrasse / Garage / Haus ja oder nein / Was gehört zum Haus, was zu mir? / Mein Kopf gehört mir – Befreiung von der Werbung / Umgang mit Idealbildern / Was kommt nach dem Minimalismus / Alles nur Armutsschick?

Und weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe, spreche ich auch noch über so einiges anderes, was thematisch links und rechts am Wegesrand liegt.

Links:
mein blog: www.marco-mattheis.com
Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto (zu finden auf meinem blog) eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

Die verspielte Zeit – smartphone Eltern auf dem Spielplatz

Eltern auf dem Spielplatz im Sommer 2016. Die Quote (eigene nicht repräsentative Erhebung) liegt bei 50%. Die Hälfte der Eltern lenkt seine Aufmerksamkeit mehr auf das eigene smartphone als auf die eigenen Kinder.

Gesenkte Köpfe auf Bänken, während die Kinder Schaukeln, im Sand buddeln oder verzweifelt nach Mama oder Papa rufen, bis Mama oder Papa schließlich das smartphone schnell in der Tasche stecken um dem Nachwuchs helfe.

Jetzt kann es natürlich sein, dass jeder dieser Elternteile einen wirklich guten Grund hat, gerade in diesen schönen Momenten des Lebens auf das smartphone gucken zu müssen. Eine dringende Mitteilung, weil ein Freund oder Familienangehöriger erkrankt ist oder eine Nachricht, weil man sich gleich noch mit anderen Eltern verabredet hat.

Werfe ich aber im Vorbeigehen einen Blick auf die fremden Bildschirme, sehe ich relativ häufig kleine bunte Bälle (Spiele) oder Fotos im facebook Rahmen. Viele blicken also auf fremde timelines oder verspielen ihre Lebenszeit, während die Zeit mit den eigenen Kindern unwiederbringlich im Sandkasten dahin rieselt.

Was das alles mit unseren Kindern macht, denen wir auf diese weise so häufig signalisieren, dass es gerade etwas wichtigeres gibt als mit ihnen zu spielen, weiß heute noch niemand.

Kindheiten, die ihren Vater nur als die Stimme hinter der Zeitung am Frühstückstisch wahrgenommen haben, kommen mir in Erinnerungen. Da haben unsere Kinder es schon besser. Sie sehen zumindest unsere Gesichter, die abwesend auf kleine Monitore starren.

Das ist also das bessere Leben, das uns vor dem Kauf dieser Geräte versprochen wurde? Da helfen auch die noch so vielen Fotos und Videos nicht, die so mancher permanent von seinen Kindern macht.

Was soll das auch für ein billiger Abklatsch sein? Wie meine Kinder gespielt haben, schaue ich mir dann später an, wenn ich alt und meine Kinder erwachsen sind? Na hoffentlich erfindet dann schnell jemand die 3D Kamera, damit ich später virtuell auf den Spielplatz zurückkehren kann. Da kann ich dann die Zeit anhalten und virtuell und auf dem Spielplatz rumlaufen.

Nur blöd, dass ich meinem Kind dann auch nicht mehr von der Schaukel runter helfen kann. Aber in Ruhe anschauen, was ich verpasst habe, das kann ich dann wohl.

Von whatsapp und Trinkflaschen

Ich gehe durch die Reihen des Drogeriemarktes. Ich bin auf der Suche nach einem neuen Strohhalmbecher. Am Vortag ist die einzige Flasche, die meine Tochter zuverlässig akzeptiert, verschwunden. Und das trotz dieses kleinen Büchleins über Achtsamkeit, das ich zur Zeit lese. Ich bin wohl noch nicht so weit. Ich sehe noch wie meine Freundin mir die Flasche zu wirft. Ich fange sie auf, und gehe rüber zum Spülbecken. Ich öffne die Flasche und fülle sie mit frischem Wasser.

Danach ist sie weg. Continue reading

Wie entkomme ich dem Multitasking?

Immer der Reihe nach. Immer mit der Ruhe. Eins nach dem Anderen. Ich habe mir fest vorgenommen jegliches Multitasking einzustellen. Ich lasse mich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Guter Vorsatz bei Duschen. Eine Minute später stehe ich mit einem Handtuch bekleidet nass im Wohnzimmer während sich unter mir eine Tropfwasserpfütze bildet. Das Telefon hatte geklingelt.  Continue reading