EME004 – Minimalist werden, mit dem Entrümpeln anfangen

In der heutigen Episode spreche ich über:

Anfangen mit dem Minimalismus (Entrümpeln). Soll man radikal vorgehen und alles in Kartons packen oder doch lieber langsam und bedächtig anfangen? Welche Methoden es gibt es und welche bei mir funktioniert haben.

Welche Tricks ganz konkret helfen, um in Zukunft mit leichtem Gepäck durchs Leben zu reisen.
Weitere Themen: Digitalisierung, Keller, Geld bezahlen für Druckluft? Spendenkonto bei der fidor Bank, Umgang mit emotionalen Gegenständen und vieles mehr, weil ich mich mal wieder nicht an meine eigenen Notizen gehalten habe.

Für finanzielle Unterstützungen habe ich ein Spendenkonto eingerichtet: Jeder noch so kleine Betrag ist gerne gesehen.

3 thoughts on “EME004 – Minimalist werden, mit dem Entrümpeln anfangen

  1. Michaela

    Hallo Marco,

    danke für diese schöne, ausführliche Folge.
    Beim Thema Keller habe ich allerdings eine andere Meinung. Für die meisten trifft das sicher zu, was du sagst, aber ich bin seit letztem Jahr echter Kellerfan. Wir haben ein Reihenhaus gekauft, dass einen Vollkeller besitzt. Und ja, er ist nicht leer, es steht dort viel rum, aber wir halten es ordentlich, behalten nur, was wir auch wirklich immer wieder brauchen. Was ist drin: Ein Bereich ist der Vorratskeller, da wir keine große Küche haben und ich trotz Minimalismus gern mit Vorräten lebe. Das verbraucht sich ja und im Falle eines Umzuges wird der leer sein. Ein Regal ist für das ganze Werkzeug und die selten benutzten Haushaltsgeräte (z.b. Fensterputzsachen, Wischer…). Dann haben wir noch ein Kabuff unter der Treppe, da liegen alle Sachen zum Renovieren, auch Fliesen und Korkboden zum Austauschen, falls was kaputt geht, denn wir machen viel selber und schmeißen es dann nicht direkt weg. Aber ich weiß genau, was dort alles liegt und finde es sofort. Dann haben wir ein Abteil mit allem für den Garten, da wir kein Gartenhaus haben. Dann gibt es noch den Wäschekeller und bin bin so froh, die Wäsche nicht mehr in der Wohnung rumstehen zu haben. Dann noch der Bereich, wo der große Grill steht, die Terrassenstühle, die Fahrräder, der Bollerwagen und Wetterkleidung, denn wir haben oben nur eine kleine Garderobe für den Alltag. Und zum Schluss ist da noch die Garage, die zum Keller gehört, dort befinden sich die Mülltonnen, Autozubehör und sowas wie Schneeschipper, Straßenbesen, die man in der Einfahrt braucht. Wir sind nun vielleicht auch keine echten Minimalisten, das weiß ich nicht. Wir leben nur mit dem nötigsten, allerdings ist mit Haus und Garten das nötigste doch deutlich mehr geworden.

    Ein Haus ist für viele wohl auch schon kein Minimalismus mehr, aber wir haben zwei wilde Jungs von 6 und 4 und da sind wir um den Platz froh. Und den Platz haben wir auch nur, weil wir uns nicht zustellen. So haben sie neben ihren Zimmern noch einen Spiel- und Toberaum und in unserem Schlafzimmer kann man tanzen. Eine 4 Zimmer Wohnung wäre teurer und enger. Wenn die Jungs aus dem Haus sind, wird die echte minimalistische Phase anbrechen, denn das meiste haben wir natürlich wegen der Kinder. Wer braucht schon zu zweit ein großes Haus?!

    Wichtig finde ich, den Dingen ihren richtigen Platz zuzuweisen. Ich sehe es auch mehr so, dass diese Dinge eher zum Haus als zu mir gehören. Einen Großteil würde man den Nachbesitzern dann wahrscheinlich überlassen. Ist der Keller mal überschwemmt, dann ist das eben so. Es sind alles nur Nutzgegenstände, alles ersetzbar. Wir leben allerdings hier auch sehr sicher was das angeht.

    Ich merke jedenfalls gerade nachdem ich “fertigminimalisiert” hatte, dass ich doch lieber mit ein paar mehr Dingen lebe, da ich gern Dinge selber mache und nicht immer direkt losfahren möchte “wegen einer Schraube”. Und Dinge verschönern einem das Leben. Braucht man einen Grill? Nein, aber eine Grillparty macht mächtig Spaß. Braucht man einen Feuerkorb? Nein, aber das ist der Hit auf dem Kindergeburtstag und die leuchtenden Augen machen so viel Freude. Das ist wie mit deinem Zelt, da werdet ihr sicher noch mal eine (oder auch mehr) schöne gemeinsame Erfahrung mit machen können. Entsorgt man es direkt, weil man es JETZT oder in einem Jahr nicht braucht, dann ist die Hemmschwelle doch sehr groß es “nur wegen der Kinder” noch mal anzuschaffen, denn es könnte ihnen ja auch nicht gefallen ;-).

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  2. Yewa

    Lieber Marco,

    Heute habe ich diese Folge gehört.
    Der Inhalt ist sehr gut und interessant. Allerdings ist es nahezu unerträglich gewesen, Deinen Körpergeräuschen zuzuhören. Hast Du keine Möglichkeit, eine Pausetaste zu drücken oder auch bei der Nachbearbeitung solche Geräusche auszuschneiden?
    Minimalismus ist eine tolle Sache. Doch Vor- und Nachbereitung sollte beim Podcasten schon etwas weniger minimalistisch ausfallen.
    Danke! Ich bin auf die nächste Folge gespannt. Vielleicht ist das ja da schon ganz anders…

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