Die Kilos müssen runter

Im Minimalismus wird viel über die Anzahl der Dinge diskutiert. Besser, je weniger man hat. Ich verfolge seit längerem einen anderen Ansatz. …

Die letzte Wanderung mit 12 kg Gepäck zu Fuß von Bochum nach Essen (26 km) hat mich darin bestätigt. Leichter soll alles werden. Eine faszinierende Welt tut sich da auf. Über die leere Werkzeugkiste (Metall), die als nächstes weg kommt, freue ich mich daher um so mehr. Die hatte ich natürlich nicht mit auf der Wanderung. Brauche ich ja nicht unterwegs. Das ist eher ein Gegenstand der zur Wohnung gehört, weniger zu meinem Leben.

Was ich wirklich brauche zum guten Leben, merke ich vor allem bei Wanderungen. Ein erhabenes Gefühl alles Nötige auf dem Rücken zu tragen. So hatte ich auch meinen Laptop mit im Gepäck: Schreiben bedeutet für mich Lebensqualität, das tue ich auch auf Reisen.

Spannend die Frage wie schwer der Besitz wiegt, den ich so mit durch mein Leben schleppe. Wie schwer lastet der Inhalt des kompletten Kleiderschranks? Wie viel kg Elektronik habe ich angehäuft? Das gibt auch immer wieder einen guten Hinweis auf das, was ich nicht wirklich brauche.

One thought on “Die Kilos müssen runter

  1. sarahglitzergirl

    Hey! Ich finde das einen sehr interessanten Gedanken. Ich bin zum Minimalismus auch gekommen, weil ich auf dem Jakobsweg gemerkt habe wie wenig Kilo man wirklich zum Leben braucht. Und ich denke auch oft darüber nach wie schwer der Inhalt meiner Wohnung ist. Vor allem nachdem ich mehrere Umzugskartons aussortiert habe, die ich alleine kaum tragen konnte.

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